Lexis Reise

Liebe Familien der 3c der Robinsonschule,

damit alle noch mal genau nachlesen können, was Lexi im letzten halben Jahr so erlebt hat habe ich es hier für euch zusammengefasst.

Es begann damit, dass Lexi in der S-Bahn eingeschlafen ist…

… und so dachten alle Lexi bliebe jetzt für immer im Australischen Dschungel.

… Bis uns eines Tages eine Mail von Lingua erreichte. Lexi wäre zwar erholt, er vermisse aber seine Kinder. Wie ihr alle wisst, haben wir daraufhin einen Reisepass, einen Koffer und ein Flugticket für ihn organisiert.

Heute morgen haben Bettina Dressler und ich einen schlafenden Lexi am Flughafen abgeholt. Laras kleiner Bruder hat ihn tragen geholfen.

Gemeinsam mit seinem Koffer und Linguas Brief haben wir ihn in der Klasse vorbei gebracht.

Dies ist Linguas Brief:

Liebe Kinder der Klasse 3c,

mein Name ist Lingua, und ich wohne im Australischen Dschungel.

Vor ein paar Monaten habe ich euren Lexi kennengelernt, in Sydney, auf dem Flughafen, als ich gerade eine Ladung Corona-Impfungen für die Drachenkolonie abholen wollte. Er war so traurig und einsam. Da habe ich ihn eingeladen mit zu kommen, die Drachen kennenzulernen und sich zu erholen.

Wir hatten eine tolle Zeit. Aber dann, obwohl er sich toll erholt hat, wurde er immer stiller. Im Schlaf murmelte er immer wider was von „meinen Kindern“  und „der Robinsonschule“. Wenn ich ihn fragte sagte er, es sei nichts, und er wolle mich nicht traurig machen. Aber er war nicht glücklich, auch wenn er das nie zugegeben hätte.

Also bin ich in ein Menschenhaus geschlichen und habe dieses Internet benutzt um einen Brief… -nee, das heißt ja Email, an diese Schule zu schreiben und habe herausgefunden, dass Lexis Weltreise eigentlich ein Versehen war.

Also habe ich heimlich mit einigen Eltern aus eurer Klasse ein Rückflugticket organisiert. Von der Corona-Impfung der ältesten Drachen wissen wir, dass unsere Art so müde macht, dass wir 3 Tage lang schlafen. Also haben wir Lexi, als er nach dem Impfen einschlief, nach Sydney gefahren und zu euch geschickt.

Ihr müsst ihn wahrscheinlich ein bisschen trösten, wenn er aufwacht und ihm alles erklären. Sagt ihm, dass wir ihn alle so sehr liebhaben und dass wir wollen dass er glücklich ist. Sagt ihm, dass er uns immer wieder besuchen kann, und dass er uns schreiben soll.

Und um noch etwas muss ich euch bitten. Er war so schusselig und Müde weil er einfach zu viel gearbeitet hat. Niemand kann an seinem Arbeitsplatz, also z.B. in der Schule, wohnen und nicht irgendwann Urlaubsreif sein. Damit das nicht so schnell wieder passiert, darf Lexi von nun an in einer WG bei eurer Klassenlehrerin wohnen. Er hat jetzt eine Teilzeit-Stelle als Lesedrachenlehrer an der Robinsonschule.

Und noch eine Bitte habe ich an euch: Sein Reisekoffer ist noch so leer. Bitte bewahrt seine Postkarten darin auf, und füllt den Koffer diesem Sommer mit Postkarten eurer eigenen Sommer-Urlaubsabenteuer. Dann kann er uns davon erzählen, wenn er uns mal wieder besuchen kommt und wir erfahren mehr über euch Kinder.

So, jetzt lasse ich euch ihn aber vorsichtig wecken. Das wird bestimmt ein großes Hallo!

Liebe Grüße aus Down-Under (so nennen die Australier manchmal ihr Land),

Eure

Lingua

Vielen Dank allen die mitgeholfen haben dieser Klasse eine wunderbare Überraschung zu bereiten.

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